Siemens liefert Windturbinen und Netzanbindung für britischen Offshore-Windpark Lincs
Siemens und DONG Energy haben Ihre Zusammenarbeit im Bereich Offshore-Windkraft weiter ausgebaut. Im März 2009 unterzeichneten DONG Energy und der Siemens Energy Sektor ein Rahmenabkommen über die Lieferung von bis zu 500 Windturbinen mit einer Leistung von 1.800 Megawatt (MW). Die Vereinbarung war die größte ihrer Art weltweit und zudem ein großer Schritt in Richtung einer Industrialisierung des Offshore-Geschäfts. Die Umsetzung des Abkommens kommt gut voran: DONG hat bereits Windturbinen mit einer Leistung von rund 1.000 MW für die 367-MW-Offshore-Windparks Walney 1 und 2 sowie für das 630-MW-Offshore-Projekt London Array abgerufen. Heute kündigten DONG Energy und Siemens an, dieses im Frühjahr 2009 vereinbarte Rahmenabkommen weiter voranzutreiben und zu erweitern. So wird Siemens beispielsweise auch für das britische Offshore-Projekt Lincs 75 Windturbinen mit einer Leistung von je 3,6 MW liefern. Siemens übernimmt für dieses 270-MW-Offshore-Projekt in der Nordsee auch die Netzanbindung einschließlich Umspannstationen auf dem Meer und an Land, sowie die Kabelverlegung an Land. DONG Energy und Siemens gaben zudem heute bekannt, dass sich DONG Energy zusammen mit Siemens Project Ventures an dem 270-MW-Offshore-Projekt Lincs in der Nordsee beteiligen wird. Der Windpark befindet sich rund 8 Kilometer vor der britischen Küste in der Grafschaft Lincolnshire im Osten Englands. Für die Offshore-Projekte Lincs, Walney 2 und London Array liefert Siemens seine neueste 3,6- MW-Windturbine mit einem Rotordurchmesser von 120 Metern. Die ersten beiden Anlagen dieser neuen Maschine hat Siemens erst kürzlich nahe dem Kraftwerk Avedøreværket von DONG Energy in Kopenhagen errichtet. Darüber hinaus sind DONG Energy und Siemens übereingekommen, ihre Zusammenarbeit und den Umfang des im März 2009 geschlossenen Rahmenabkommens zu erweitern. Das neue Lieferabkommen umfasst deshalb weitere potentielle Windturbinen-Lieferungen, die in von DONG Energy geplanten Projekten in Nordeuropa zum Einsatz kommen sollen. Welche Projekte umgesetzt werden sollen, entscheidet DONG abhängig vom weiteren Fortschritt der Genehmigungsverfahren und der jeweiligen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Außerdem verständigten sich die Parteien auf einige Anpassungen des Rahmenabkommens, die sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit laufender und künftiger Projekte auswirken sollen.
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